Porträt

Die INSAN Wochenendschule ist ein Langzeitprojekt, das von der Ihssan gemeinnützigen GmbH begleitet wird. INSAN setzt den Schwerpunkt auf die Kinder von geflüchteten Menschen aus arabischsprachigen Ländern. Darüberhinaus ist jeder willkommen, der sich für die arabische Sprache/Kultur interessiert. Der Begriff „insan“ kommt es dem Arabischen und bedeutet übersetzt „Mensch“.
Für Kinder gibt es sonntags Arabischunterricht in verschiedenen Stufen und für Eltern zusammen mit ihren Kindern gibt es zudem regelmäßig Programme auf Arabisch/Deutsch oder komplett auf Deutsch. Die Betreuer und Lehrer kommen vorwiegend aus dem Kreis der Eltern und Bekannten, somit sind sie fast alle mit Flüchtlingshintergrund.
Die Kinder können durch das Erlernen der arabischen Sprache und der deutschen Sprache, ihre Fähigkeiten weiterentwickeln, während die Betreuer/Lehrer, die meist Neuansiedler in Deutschland sind, Verantwortung und Eigeninitiative übernehmen können.

Was ist das Besondere an INSAN

Das Besondere an INSAN ist, dass es ein von ehemaligen Flüchtlingen selbst geführte Initiative ist, die vereinsähnlichen Charakter hat.
Sowohl die Verantwortlichen, als auch die ehrenamtlichen Helfer, leben erst seit einigen Jahren in Deutschland. Ferner besteht reger Austausch und Kooperation mit der Kommune, anderen Vereinen und Pädagogen.
Insgesamt möchten INSAN durch Einbindung der Migranten selbst ihnen den Weg zu Eigenverantwortung und Engagement ebnen.

Die Arbeit von INSAN

Aktuell werden durch die Angebote der INSAN Wochenendschule ca. 50 Kinder und 10 ehrenamtliche Betreuer sinnvoll beschäftigt und weitergebildet. Im Rahmen der Erwachsenenbildung bezweckt man zudem die Allgemeinbildung und die Aneignung von Deutschkenntnissen, um vorallem durch gezielte Bildungsangebote, auch den Kreis der Helfer, Lehrer und Eltern zu fördern. Ferner wird Arabischunterricht auch für nicht arabisch-stämmige (Kinder und Erwachsene) angeboten. Auf diese Weise kommen Menschen verschiedener Nationalitäten zusammen, was das Miteinander und das Zusammenleben fördert.
Der Wunsch von INSAN ist es, dass vor allem die Kinder mit Spaß und Freude lernen und sich weiterentwickeln. Verschiedene Aktivitäten, wie Freizeitgestaltung, Ausflüge und Essensverkäufe sollen das soziale und kulturelle Zusammenleben im Kreis der Aktiven und in der Gesellschaft insgesamt bereichern.

INSAN als Bindeglied zu den deutschen Gesellschaft

Die Lehrer und Leiter von INSAN stehen in engem Kontakt mit der Gemeinde Herrenberg, mit den Schulen und mit anderen Vereinen und haben eine Vermittlerrolle, wenn es um die Integration und Förderung der neu angesiedelten Familien aus arabischen Ländern geht.
Durch dieses Projekt können ehemals Geflüchtete einen persönlichen Beitrag für die Gesellschaft leisten, in dem sie sich dafür einsetzen, dass ihre eigene Zielgruppe sich in Deutschland wohlfühlt, selbständiger wird und sich schneller einlebt.

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